Skip to main content

7 Passende Größe bei Schlafsack finden

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Passende Größe bei Schlafsack finden

Die Koffer sind gepackt und ins Auto geladen, die Fahrt in den Campingurlaub beginnt. Abends auf dem Campingplatz dann der Schreck: Der Schlafsack passt nicht. Das kann fatale Folgen haben und die Nächte des Urlaubs werden schnell einem Albtraum. Im folgenden Artikel wird geklärt, wieso die richtige Schlafsackgröße entscheidend ist und Sie erfahren, wie Sie die richtige Größe ermitteln.


Wieso ist die Schlafsackgröße so entscheidend?

Im Schlaf erholt sich er Körper von der psychischen und physischen Belastung des Tages. Dazu muss das Bett, also auch das Outdoorbett, genau auf der richtigen Temperatur sein. Ist es zu kalt, so bedeutet das für den Körper Stress. Er muss ständig Wärme erzeugen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Das ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden und verhindert einen erholsamen Schlaf. Bei zu viel Hitze kommt der Körper ins Schwitzen.

Dadurch soll vermieden werden, dass er überhitzt. Auch diese Situation bedeutet Stress und mindert die Schlafqualität. Wer beim Kaufen seines Outdoorbettes nicht aufpasst läuft Gefahr, mit einem dieser Probleme Bekanntschaft zu machen. Doch wieso? Ein passendes Modell hat im Verhältnis zum Körper genau so viel Freiraum, dass er diesen heizen kann, aber nicht überheizt. Ist das Modell zu groß, gibt es Freiräume darin, die der Körper nicht wärmen kann.

Gerade bei einem Outdoor Schlafsack, der gegebenenfalls bei Temperaturen im Frostbereich verwendet wird, bringt das fatale Folgen mit sich. Insbesondere im Fußbereich entstehen schnell Freiräume und die Füße werden kalt. Da am Knöchel Hauptadern verlaufen, kühlt der gesamte Körper schnell aus und die unterkühlten Schleimhäute sind anfällig für Virenbefall. Den Rest können Sie sich denken. Also lieber einen kleineren Schlafsack? Ja, aber nicht zu klein! Bei einem zu engen Schlafsack staut sich die Hitze an, der Körper überhitzt und bekommt Scheißausbrüche.

Erstmal ist das nur unangenehm. Über einen zu langen Zeitraum folgen auf die Hitze und den daraus folgenden Flüssigkeitsverlust aber Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen und Funktionsstörungen im Hirn. Damit erkennen Sie hoffentlich die Notwendigkeit, die richtige Schlafsackgröße zu wählen.


Wie wird die richtige Größe ermittelt?

Entscheidend ist dabei natürlich die Körpergröße. Zuerst sollten Sie mit einem Zollstock oder Maßband Ihre Größe messen. Wichtig ist, dass dabei ein Maßband verwendet wird, das mindestens die Länge der Körpergröße hat. Bein einem kürzeren Maßband muss immer wieder nachgefasst werden und es entstehen Messfehler.

Außerdem sollten nicht Sie selbst, sondern eine weitere Person die Größe abnehmen. Zum einen vermeiden Sie wiederum Messfehler, beugen zum anderen aber auch Verkrampfungen vor. Zuletzt müssen Sie natürlich darauf achten, beim Messen aufrecht zu stehen. Beim Schlafsackkauf gilt dann als grobe Faustregel: Körpergröße plus fünf bis zehn Zentimeter ergibt notwendige Schlafsackgröße.

Dabei sind zehn Zentimeter aber schon die maximale Obergrenze. In jedem Fall ist es zu unterlassen, bei der Schlafsackgröße die Körpergröße zu unterschreiten. Eine etwas zuverlässigere Faustregel können Sie anwenden, wenn die Möglichkeit besteht, sich vor dem Kauf in das Outdoorbett zu legen. Legen Sie sich entspannt hinein, wie Sie es auch zum Schlafen täten. Strecken Sie nun die Zehenspitzen aus. Wenn sie gerade so das untere Ende erreichen, ist die Größe richtig gewählt.


Was, wenn es die passende Größe nicht gibt?

In einem gut sortierten Fachgeschäft oder Online-Handel gibt es Schlafsäcke in den verschiedensten Ausführungen. So sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein. Wenn Sie aber dennoch nach den genannten Faustregeln nicht das passende Modell finden lautet die Lösung: Im Zweifelsfall lieber die längere Ausführung kaufen.

Gerade bei einem Outdoor Schlafsack muss dann aber etwas unternommen werden, um den oben genannten Problemen bei einem zu großen Modell vorzubeugen. Ziehen Sie daher beim Schlafen Socken an, die über den Knöchel reichen. Idealerweise legen Sie dann noch eine Decke über den Fußbereich. Damit sollte das Wärmeproblem gelöst sein und einem guten Schlaf mit psychischer und physischer Erholung nichts mehr im Wege stehen.