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Schlafsack Kaufberatung

Die richtige Form finden

Grundsätzlich werden sich viele Menschen an dieser Stelle die Frage stellen, wie groß der Schlafsack sein sollte. Dabei kommt es immer auf die eigene Körpergröße an.

Eine Person mit einer Größe von 160 Zentimetern sollte niemals in einen Schlafsack gesteckt werden, der eine Länge von 180 oder 190 Zentimetern besitzt.

Der Schlafsack muss in der Länge der eigenen Körpergröße entsprechen. Hier sind lediglich bis zu 5 Zentimetern Toleranz nach oben zulässig. Ein zu kleiner Schlafsack ist unbequem. Wäre der Schlafsack aber zu groß, könnten sich die Hohlräume mit Kälte füllen. Die Folge wären beispielsweise kalte Füße in der Nacht.

Ist die passende Größe ermittelt worden, kommt es auf die Form des Schlafsacks an. Je nach Temperatur sollte eine andere Form gewählt werden, damit der Körper optimal geschützt ist.

Der Mumienschlafsack:

Dieser Schlafsack ist für enorm kalte Tage Er sollte immer dann gewählt werden, wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt wandert. Doch auch schon bei 4 oder 5 Grad kann ein solches Modell ratsam sein.

Der Mumienschlafsack besitzt seinen Namen wegen seiner auffälligen Form. Die schlafende Person liegt wie eine Mumie in dem Schlafsack, der Schlafsack liegt also eng am Körper an. So entstehen keine Hohlräume und der gesamte Körper wird optimal gewärmt.

Der Deckenschlafsack:

Klettern die Temperaturen in die Höhe, ist vom Mumienschlafsack abzusehen. In diesem Fall macht ein Deckenschlafsack mehr Sinn. Der Deckenschlafsack ähnelt einer normalen Decke, ist aber an den Enden mit einem Reißverschluss verschlossen. Auf Wunsch kann der Reißverschluss aber geöffnet werden und es entsteht eine riesige Decke.

Bei den meisten Herstellern ist der Reißverschluss umlaufend. Der Deckenschlafsack ist großzügig geschnitten, sodass sich die schlafende Person im Inneren wälzen kann. Gerade bei hohen Temperaturen neigt der Mensch zum häufigen Drehen in der Nacht.

Der Eiform-Schlafsack:

Der Eiform-Schlafsack ist ein Kompromiss aus beiden Schlafsäcken. Er ist der Allrounder unter den Schlafsäcken, kann also jeden Bereich abdecken, auch wenn er hierbei nicht so effektiv ist, als wenn ein passender Schlafsack für die jeweilige Lage gekauft werden würde. Der Eiform-Schlafsack kommt dann zum Einsatz, wenn sich die Probanden vor der Reise unsicher sind, ob die Temperatur hoch oder niedrig ist. Bei wechselnden Temperaturen ist daher dieser Schlafsack vorzuziehen.

Die Füllung des Schlafsacks

Es gibt zwei unterschiedliche Füllmaterialien, die in einem Schlafsack verbaut werden können. Auf der einen Seite gibt es die Kunststofffüllung – ihr gegenüber steht die Füllung aus Daunen.

Wenn es auf der Outdoor-Reise nass oder feucht ist, dann wird ein Schlafsack – egal welche Form – mit einer Kunststofffüllung gewählt.

Tipp! Diese Füllung weist das Wasser optimal ab und schützt den Körper vor dem Auskühlen. Würde die Feuchtigkeit ins Innere gelangen, beginnt der Körper die Feuchtigkeit aufzunehmen. Dieser Vorgang würde zu einer Erkältungsgefahr führen.

Sollte es auf der Reise hingegen sehr trocken sein, kann eine Daunenfüllung sinnvoll sein. Die Käufer haben die Wahl zwischen Gänse- und Entendaunen. Die Entendaunen gehören dabei zur günstigen Variante, die Gänsedaunen gehören zu den besten Varianten auf dem Markt. Schlafsäcke mit Gänsedaunen sind in der Regel auch leichter als Schlafsäcke, die mit Entendaunen gefüllt sind. Das liegt daran, dass die Gänsedaunen eine höhere Dichte haben, somit also weniger Daunen pro Schlafsack benutzt werden müssen.

Vor- und Nachteile von Schlafsäcken

+ Unterschiedliche Modelle für verschiedene Zwecke

+ Perfekt für Campingsausflüge geeignet

– Richtige Größe des Schlafsacks finden

Kriterien

Sind die grundlegenden Dinge geklärt, kann der Käufer noch auf die zusätzlichen Funktionen blicken. Die Hersteller bieten zahlreiche Schlafsäcke an, die besonders für junge Leute interessant sind. Im Inneren befinden sich dann Handytaschen, die das Smartphone an kalten Tagen vor dem Einfrieren schützen.

Tipp! Neben den Handytaschen gibt es aber auch noch viele weitere Funktionen. So lassen sich einige Schlafsäcke koppeln und zu einem großen Schlafgemach vereinen. Andere Schlafsäcke besitzen besondere Wärmekragen, damit die Person keine Wärme nach außen abgeben kann – diese Technik wird besonders bei Mumienschlafsäcken für Expeditionen genutzt.

 



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